Sprachen:
Komplettaustausch des Wirbelofens und mehr als 20 weitere Projekte gestartet

Glencore investiert rund 33 Millionen Euro in Modernisierung der Zinkhütte in Nordenham

veröffentlicht: 11/02/2026

Nordenham (Deutschland), 11. Februar 2026

Am Glencore-Standort in Nordenham hat eines der größten technischen Projekte der vergangenen Jahre begonnen: die umfassende Modernisierung der Röstung in der Zinkhütte. Kern des Projekts ist der Austausch des Wirbelofens, der seit den 1970er-Jahren in Betrieb war. Darüber hinaus werden mehr als 20 weitere technische Einzelprojekte umgesetzt. Insgesamt investiert Glencore während des geplanten 80-tägigen Stillstands rund 33 Millionen Euro in Nordenham.

„Wir haben verschiedene Optionen geprüft – vom reinen Ersatz der in die Jahre gekommenen Ofendecke bis zum vollständigen Austausch des Wirbelofens und uns für den gesamten Neubau entschieden. Ein starkes Zeichen des Vertrauens in den Standort Nordenham“, erklärt Dr. Toni Helbig, Betriebsdirektor der Zinkhütte.

„Neben dem Neubau dieser zentralen Anlage, zielen die weiteren Projekte gleichzeitig auf die deutliche Verbesserung des gesamten technischen Aufbaus und der Qualität verschiedener Komponenten. Mit dem neuen Wirbelofen werden wir über eine Röstanlage auf höchstem Stand der Technik verfügen und legen damit den Grundstein für eine stabile Produktion“, sagt er.

Der Wirbelofen ist ein zentraler Bestandteil der Zinkproduktion. In ihm entsteht das sogenannte Röstgut, das anschließend in der Laugerei weiterverarbeitet wird. Um die Zinkproduktion auch während des Stillstands sicherzustellen, hat Glencore Nordenham bereits vorausschauend große Mengen Röstgut produziert und eingelagert. Dieses Material wird seit Beginn des Stillstands eingesetzt.

„Der Ofen wurde am vergangenen Sonntag erfolgreich und vor allem sicher außer Betrieb genommen“, sagt Heiko Zehl, Betriebsleiter der Röstung. „Die intensive Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Damit ist die Grundlage geschaffen, die anstehenden Arbeiten strukturiert und sicher umzusetzen.“

Mehr als 20 Projekte parallel umgesetzt

Der Stillstand wird gezielt genutzt, um neben dem Ofentausch zahlreiche weitere Maßnahmen umzusetzen. Dazu zählen unter anderem Arbeiten an der Kontaktanlage, Anpassungen der Abgas- und Wärmerückgewinnung, Verbesserungen der elektrischen Infrastruktur sowie Umbauten an Anlagenteilen im Bereich der Elektrolyse.

„Wir sprechen hier nicht über ein Einzelprojekt, sondern über ein Bündel von Maßnahmen, die unser gesamtes Anlagen-Setup nachhaltig verbessern“, erläutert Toni Helbig. Ziel sei es, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen, die Betriebssicherheit weiter zu verbessern und die Grundlage für einen stabilen und effizienten Betrieb zu schaffen.

Hohe Anforderungen an Planung und Sicherheit

„Ein Stillstand dieser Größenordnung erfordert eine sehr enge Abstimmung und klare Prioritäten“, sagt Dr. Jörg Buchholz, Chief Project Officer. „Sicherheit hat bei der Umsetzung aller Arbeiten oberste Priorität. Gleichzeitig achten wir auf eine termingerechte Durchführung im geplanten Budgetrahmen.“

„Mit dieser Investition stärken wir die technische Leistungsfähigkeit unserer Zinkhütte und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts nachhaltig“, sagt Florian von Steinkeller, Geschäftsführer von Glencore Nordenham.

Bereits im Jahr 2025 stiegen die Investitionen an beiden Standorten im Vergleich zu den vorangegangenen drei Jahren um mehr als ein Drittel auf über 45 Millionen Euro. Glencore hatte die Bleihütte im Jahr 2021 übernommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Projektarbeiten ist davon auszugehen, dass die Investitionssumme im Jahr 2026 weiter steigen wird.

„Unser Ziel ist es, die Verschmelzung der beiden Hütten konsequent voranzutreiben, um komplexere Vorstoffe verarbeiten zu können und das Produktportfolio zu vergrößern. Dazu gehören auch die Vorbereitungen für einen weiteren Großstillstand auf der Bleiseite, in dem zusätzliche Investitionsvorhaben umgesetzt werden“, ergänzt Florian von Steinkeller.

Die Arbeiten auf der Zinkhütte sollen planmäßig im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden. Es folgt die schrittweise Wiederinbetriebnahme der modernisierten Anlagen.

Regionaler Medienkontakt

Christoph Reiprich
E-Mail:  christoph.reiprich@glencore.de
Tel: +49 (0) 4731 361 321

Dieses Material erhebt keinen Anspruch darauf, alle Informationen zu enthalten, die Sie möglicherweise berücksichtigen möchten. Bestimmte hier enthaltene Aussagen sind zukunftsgerichteter Natur und unterliegen Änderungen, beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge davon abweichen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Investors
Martin Fewings
t: +41 41 709 28 80
m: +41 79 737 56 42
martin.fewings@glencore.com

Group Media
Charles Watenphul
t: +41 41 709 24 62
m: +41 79 904 33 20
charles.watenphul@glencore.com

www.glencore.com
Glencore LEI: 2138002658CPO9NBH955

Hinweise für die Redaktion

Glencore ist eines der weltweit größten diversifizierten Rohstoffunternehmen und ein bedeutender Produzent und Vermarkter von mehr als 60 Rohstoffen. Über ein globales Netzwerk aus Anlagen, Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten produzieren, verarbeiten, recyceln, beschaffen, vermarkten und vertreiben wir die Rohstoffe, die das tägliche Leben voranbringen.

Mit mehr als 140.000 Mitarbeitenden und Auftragnehmern sowie einer starken Präsenz in über 30 Ländern in etablierten und aufstrebenden Rohstoffregionen werden unsere Marketing- und Industrieaktivitäten durch ein weltweites Netzwerk von Standorten unterstützt.

Zu den Kunden von Glencore zählen industrielle Abnehmer, beispielsweise aus der Automobil-, Stahl-, Energieerzeugungs-, Batterie- und Ölindustrie. Darüber hinaus bieten wir Produzenten und Verbrauchern von Rohstoffen Finanzierungs-, Logistik- und weitere Dienstleistungen an.

linkedin.com/company/glencore
x.com/glencore
instagram.com/glencoreplc
facebook.com/glencore
youtube.com/glencorevideos

Wichtige Informationen

Dieses Material erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich sämtlicher Informationen, die Sie gegebenenfalls berücksichtigen möchten. Weitere wichtige Informationen, insbesondere zu zukunftsgerichteten Aussagen und weiteren Hinweisen, finden Sie im Abschnitt Important notice des Annual Report 2025 von Glencore, abrufbar unter glencore.com/publications. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Verkauf oder zur Ausgabe von Wertpapieren dar und ist auch nicht als Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren zu verstehen.

Sonstige Informationen

Die Gesellschaften, an denen die Glencore plc direkt oder indirekt beteiligt ist, sind eigenständige und rechtlich voneinander getrennte Einheiten. In diesem Dokument werden die Bezeichnungen „Glencore“, „Glencore-Gruppe“ und „Gruppe“ ausschließlich aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung verwendet, wenn allgemein auf die Glencore plc und ihre Tochtergesellschaften Bezug genommen wird. Diese Sammelbezeichnungen dienen lediglich der einfacheren Lesbarkeit und implizieren keine darüber hinausgehende Beziehung zwischen den Gesellschaften. Ebenso werden die Begriffe „wir“, „uns“ und „unser“ kollektiv für Mitglieder der Gruppe oder für Personen verwendet, die für diese tätig sind. Auch diese Formulierungen dienen ausschließlich der sprachlichen Vereinfachung, wenn die Nennung der jeweiligen Einzelgesellschaft keinen zusätzlichen Mehrwert bietet.